Wenigsteiner-Jahrespreis  Annual Wenigsteiner Prize

 

Jury + Rules

 

 he's Foundation: Sunday, Oct. 21th 1979 Schwalbe-Meeting / Sulzbach-Rosenberg Zur qualitativen Förderung der Kleinkunst im Schach!

 

Jury

"Seven Sages" :-)

Country

Active

Bio

Contact

           

 01

Dr. Hilmar Ebert

D

1979

*11.04.1950

hilmar.alquiros@gmail.com

 02

Erich Bartel

D

1979 1986

*21.08.1930

 

 03

Dr. Hans Gruber

D

1979

*24.08.1960

Hans.Gruber@paedagogik.uni-regensburg.de , Hans.Gruber@ur.de

 04

Anthony Dickins

GB

1979 – 1986

*01.11.1914  †26.11.1987

 

 05

Peter Kniest

D

1979 – 1981

*15.12.1914  †15.12.1993

 

 06

Dr. Werner Speckmann

D

1979 – 1992

*21.08.1913  †23.02.2001

 

 07

Dr. John Niemann

D

1979 – 1988

*19.04.1905  †22.07.1990

 

 08

Kjell Widlert

S

1982

*11.12.1948

kjell.widlert@comhem.se , kjell.widlert@springaren.se

 09

Zdravko Maslar

YU/D

1987 – 1996

*26.10.1932

 

10

Theodor Steudel

D

1987 – 2008

*04.07.1928  †10.11.2009

 

11

Bo Lindgren

S

1990 – 2006

*26.02.1927 †04.06.2011

 

12

Maryan Kerhuel

F

1993

*12.07.1947

maryan.kerhuel@numericable.fr

13

Petko Petkow

BG

1997

*27.02.1942

ppetkov2702@gmail.com

14

Juraj Lörinc

SK

2008

*17.09.1973

juraj.lorinc@gmail.com

15

Václav Kotĕšovec

CZ

2009 –

*29.07.1956

kotesovec@chello.cz , kotesovec2@gmail.com

16

         

17

         

18

         

19

         

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1) ZIEL:
      Ziel des Wenigsteiner-Jahrespreises ist es, die Kleinkunst in der Schachkomposition - speziell im Bereich des Wenigsteiners (höchstens 4 Steine) - anzuregen, zu fördern und zu verbreiten, zudem beitragen, dass auch und gerade im Wenigsteiner der Qualitätsgesichtspunkt deutlicher im Vordergrund der Bemühungen der Komponisten steht.

 

2) GRÜNDUNG:
      Die Gründung fand am Sonntag, den 21.10.1979, während des Jahrestreffens der Schwalbe (Deutsche Vereinigung für Problemschach) in Sulzbach-Rosenberg statt; zur Gründungs-Jury gehörten Hilmar Ebert, Erich Bartel, Hans Gruber, Anthony Dickins, Peter Kniest, Dr. Werner Speckmann und Dr. John Niemann.

 

3) TEILNAHMEBERECHTIGUNG:
      Teilnahmeberechtigt ist jeder Wenigsteiner des jeweiligen Kalenderjahres, es können also nur bereits publizierte Stücke teilnehmen. Zugelassen sind Wenigsteiner aller Art, orthodox und heterodox, mit beliebigen Steinen und Zusatzbedingungen, auch Studien, Retroanalyse-Stücke, Schachmathematisches usw., sofern die Maximalzahl von 4 Steinen in der Diagrammstellung nicht überschritten ist. Auch Jurymitglieder können mit eigenen Aufgaben teilnehmen, allerdings ohne die eigenen Stücke zu bewerten.
     Vorschläge kann jeder Schachfreund an die four men only-Zentrale (bisher: hilmar ebert) oder an einen der amtierenden Preisrichter senden, die ihrerseits die Vorschläge an die Organisationszentrale weiterreichen. Vorschläge sollen dabei bis zum 31.März des folgenden Jahres eingereicht werden. Maßgebend ist das offizielle Erscheinungsdatum der Quelle. Es können dabei Aufgaben mit aufgenommen werden, die bis zu einem halben Jahr nach Ablauf des Kalenderjahres de facto erschienen sind. Wenigsteiner, die erst nach Ablauf des 31.März (z.B. trotz Quellenangabe des Vorjahres) tatsächlich erscheinen - oder der Jury erst dann bekannt werden, können im laufenden Wettbewerb nicht mehr berücksichtigt werden, wohl aber im nächsten Jahreswettbewerb nachträglich teilnehmen - also in dem Jahr, in welchem sie ausgeliefert wurden. Dadurch soll einerseits die geordnete Durchführung ohne allzu große Verzögerungen gesichert sein, andererseits keine Aufgabe das Recht auf Teilnahme bloß durch verspätetes Erscheinen der Quelle verlieren (laut Mehrheitsbeschluss vom September 1986).

 

4) DURCHFÜHRUNG:
a) Vorauswahl:
      Die große Zahl jährlich erscheinender Wenigsteiner lässt eine praktikable Vorauswahl von maximal 32 Stücken notwendig erscheinen. Diese vorausgehende Sichtung erfolgt durch den Organisator unter Mithilfe mindestens eines weiteren Preisrichters (Jury-Mitgliedes), normalerweise im Zeitraum zwischen 1. April und 30. Juni des Folgejahres (bisher: H. Ebert & H. Gruber). Zugleich werden Inkorrektheiten und Vorgänger bei der Voraussichtung möglichst ausgeschlossen, auch durch Einsatz von Computertests und Datenbanken.

 

b) Bewertung:
      Jeder Preisrichter der Jury (aus mindestens 5, höchstens - und in der Regel - 7 Experten) vergibt 5 Punkte für die seiner Meinung nach beste Aufgabe, 4 Punkte für die zweitbeste usw. bis 1 Punkt für die fünftbeste, außerdem benennt er einen Ersatzvorschlag, der bei später notwendigem Ausschluss eines Stückes (z.B. durch Inkorrektheit oder Vorgängerschaft) nachrückt.
      Als Bewertungszeitraum gilt etwa 1 Monat, auf besonderen Wunsch kann die Einsendefrist um einen zweiten Monat verlängert werden. Falls ein Richter auch nach zwei Monaten seine Beurteilung nicht zur Verfügung stellen kann oder nicht rechtzeitig erreichbar ist, entscheidet der Organisator über weitere Wartezeit oder entsprechende Reduzierung der Jury.

 

c) Bewertungsverfahren:
      Nach Eingang aller Urteile in der Organisationszentrale werden die Bewertungspunkte einfach addiert. Jedes Stück wird von allen Preisrichtern, die nicht zugleich Autor sind, bewertet. Daraus ergibt sich die Anzahl der maximal möglichen Punkte durch Anzahl der bewertenden Richter mal fünf (Punkte), also 35 Punkte bei sieben, 30 Punkte bei sechs Richtern usw.
      Der Quotient erreichter durch maximal möglicher Punkte wird mit 100 multipliziert, um eine Prozentzahl von 0 bis 100 zu erhalten. Aufgaben aus verschiedenen Jahrgängen werden dadurch besser miteinander vergleichbar. Geteilte Preise werden anteilig verrechnet gemäß der Seite "Berechnung" (z.B. halbe Punktzahl bei zwei Koautoren).
 

5) PUBLIKATION:
      Die ersten drei Rangplätze werden als beste Wenigsteiner des Jahres seit 17. Juni 2003 in www.wenigsteiner.de sowie als Nachdruck in diversen Schachzeitschriften veröffentlicht. Der erste Preis erhält den Titel "Wenigsteiner des Jahres ...".

 

6) WAHL DER JURYMITGLIEDER:
      Bei Rücktritt oder Ableben eines Jury-Mitgliedes erfolgt eine Neuwahl, dabei jeweils mit Ergänzung auf 7 amtierende Preisrichter. Zunächst schlägt der Organisator unter Beratung der übrigen Jury-Mitglieder einen anerkannten Experten vor. Günstige Kriterien sind dabei Erfahrungen im Preisrichteramt allgemein, spezifische Interessen und Erfahrungen bezüglich des Wenigsteinerbereiches sowie bei nicht-deutschen Experten gewisse Deutschkenntnisse (oder wenigstens Englischkenntnisse).
      Die Wahl soll möglichst einstimmig, ansonsten durch einfache Mehrheit, durch alle amtieren­den Richter erfolgen. Erst anschließend wird der gewählte Experte informiert und befragt, ob er die Wahl annimmt. Die Wahl erfolgt auf Lebenszeit. Die Beendigung des Preisrichteramtes kann jederzeit durch einfache Rücktrittserklärung erfolgen.
      Sind ein oder zwei Richter durch wichtige und längerfristige persönliche Umstände gezwungen, in der Inanspruchnahme des Preisrichteramtes auszusetzen, können ausnahmsweise auch 6 bzw. 5 Jury-Mitglieder genügen.

 

7) SONSTIGES:
      Der Organisator sendet Diagramme und Lösungen der Vorauswahl an die Preisrichter zu, berechnet die Ergebnisse, fertigt den Preisbericht an und versendet ihn an die Preisrichter und an ausgewählte Schach-Redaktionen zwecks Publikation. Er kann dabei durch andere Jury-Mitglieder unterstützt werden.

 

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   © Hilmar Alquiros - Philippines 2002 ff.